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Es gibt gewisse Regeln, die besagen, welcher Bilderrahmen besonders gut mit welchen Gemälden harmoniert. Kaum würde man ein zartes Aquarell in einen dunklen breiten Holzrahmen rahmen. Warum? Der Rahmen würde schlicht das Bild dominieren – es käme gar nicht zur Geltung. Und doch gibt es immer Ausnahmen von der Regel. Manchmal muss oder will man, besonders in der Kunst, starre Regeln brechen.

Daher möchte ich einmal dazu ermutigen, zu experimentieren. Wenn besonders große Kontraste entstehen, wie zwischen alt und neu, antik und postmodern, können solche Kombinationen sehr spannend wirken. Also warum dann kein Pop-Art Gemälde von Roy Lichtenstein oder Tom Wesselmann in einem pompösen Barockrahmen? Am Ende ist es wie in der Mode, erlaubt ist was gefällt und Trendsetter muss es auch immer geben, die bisherige Regeln wieder auf den Kopf stellen.

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