Wer einen echten antiken Bilderrahmen kaufen möchte, sei es bei einem Antiquitätenhändler oder auf dem Trödelmarkt, der sollte sich ganz besonders die Rückseite des Rahmens anschauen.

Um einen antiken Bilderrahmen zu erkennen, sollte man über frühere Verarbeitungsweisen Bescheid wissen. So wurden in früheren Zeiten Bilderrahmen niemals zusammen getackert, so wie es heute bei günstigen Rahmen der Fall ist. Diese wurden geleimt. Auch die Aufhängungen geben Aufschluss, ob man es mit einer Antiquität zu tun hat. Da diese aus Metall sind, sind diese entweder angerostet (Eisen) oder mit einer Patina (Messing) überzogen, also angelaufen und nicht mehr blank.

Das rückwärtige Holz ist dunkel und sieht nicht frisch aus, wie bei neuen Rahmen.

Ist der Rahmen ein Lackrahmen findet man häufig Oberflächenrisse im Lack. Ein neuer Rahmen hat diese Risse nicht. Ist das Profil bei verzierten Profilen wie bei einem Barockrahmen beschädigt. So sind diese Beschädigungen in der Regel nicht hell, sondern durch das Alter und Staub verschmutzt und dunkel, ebenso die Rillen in Ornamenten. Es sei denn, diese Beschädigung ist erst kürzlich entstanden.

Goldverzierungen oder vergoldete Rahmen sehen ebenfalls nicht blank aus, sondern matt bis recht dunkel aus – je nach Qualität der Vergoldung.